Vampire und so

Freitag, 6. Februar 2009

Ich hab ja schon das ein oder andere Mal raushängen lassen, dass ich momentan voll auf dem Vampir-Trip bin. Edward sei dank 8)

Nur um es noch mal klar zu machen, die ersten drei Bände auf Deutsch habe ich schon zwei Mal gelesen, Band 4 ist vorbestellt. Momentan höre ich das englische Hörbuch zu Band 1 und im Auto läuft der Sountrack zum Film rauf und runter. Den Film hab ich übrigens auch schon zwei Mal gesehen und die DVD ist auch schon vorbestellt. Noch Fragen?

Jetzt mach ich mir ja immer mal so meine Gedanken. Gerade weil ich gestern abend die Szene auf der Lichtung aus Band 1 gehört hab. Edward meinte dann, als Grund warum er Bella vor dem Überfahren gerettet hat, dass er sich und seine Familie verraten hätte, wenn Bella auf dem Schulhof geblutet hätte. Er hätte sich dann wohl nicht mehr zurückhalten können. Da kommt dann bei mir so langsam die Frage auf: Was macht Edward eigentlich, wenn Bella ihre Tage hat?

Wenn man dieses Buch (und auch die beiden folgenden Bände) liest, glaubt man doch fast, Bella hätte nie ihre Tage, weil das einfach nicht thematisiert wird, aber gerade in der Verbindung „Edwards Affinität zu Blut + Bellas Tage = riesiges Problem für Edward“ wäre das doch durchaus sehr interessant zu wissen, oder nicht?

Das tut zwar jetzt dem Gesamtleseerlebnis keinen Abbruch, aber ich finde, es ist einfach naheliegend, sich darüber Gedanken zu machen. Ich meine, wenn schon ausführlich Sex vor der Ehe (bzw. eben gerade KEIN Sex vor der Ehe) thematisiert wird, dann könnte man doch das Problem der Menstruationsblutung genausogut mit abhandeln. Da wird um einen kleinen Schnitt im Finger (Geburtstagsfeier Band 2) ein riesiges Theater veranstaltet (was dann zu noch mehr Blut führt), aber die natürlichen Vorgänge im Körper einer Frau werden einfach mal so unter den Tisch fallen gelassen.

Besonders in Anbetracht der weiteren Entwicklungen in Band 4 (ja, ich geb’s ja zu, ich hab schon ein bisschen gespickt 😉 ) würde es mich persönlich mehr als brennend interessieren …


Basteln interaktiv – Heute: Eine Winterdepression

Mittwoch, 5. November 2008

Herzlich willkommen zu unserem interaktiven Bastelseminar. Heute lernen wir, wie wir uns eine Winterdepression basteln.

Schritt 1:

Fahre Anfang Oktober an einen sonnigen Ort in den Urlaub. Genieße das Strandleben und kehre dann in das graue, verregnete und kalte Deutschland zurück.

Schritt 2:

Stelle die Uhr auf Winterzeit. Nichts geht über frühe Dunkelheit!

Schritt 3:

Schicke deinen Partner auf Geschäftsreise. Nur alleine kann man richtig schön deprimiert sein!

Schritt 4:

Verbringe die hellste Tageszeit im Büro. Komme, wenn es noch dunkel (oder neblig) ist. Und fahr erst heim, wenn die Sonne schon untergegangen ist.

Schritt 5:

Schau dir schnulzige Liebesfilme an, hör traurige Liebeslieder oder lies ein trauriges Buch. (Es geht natürlich auch alles zusammen, das potenziert dann den Effekt.)

Schritt 6:

Kuschle dich abends mit einer Decke aufs Sofa und warte auf den Anruf deines Liebsten. Währenddessen kannst du gerne noch eine Tafel Schokolade nieder machen, damit du auch nach überstandener Depri noch was davon hast (nämlich ein paar Pfund mehr auf den Hüften).

Fertig ist die Winterdepression! Funktioniert zumindest bei mir ganz wunderbar.

Mag irgendjemand kuscheln kommen? Knuddel


Leider schon vorbei …

Freitag, 17. Oktober 2008

… sind unsere Flitterwochen. Aber wir haben ein paar Fotos gemacht, so dass wir uns noch lange daran zurückerinnern werden.

Santorini (Griechenland) und Zypern


Restalkohol …

Montag, 22. September 2008

… und Müdigkeit kennzeichnen den heutigen Tag. Denn im Verhältnis zum Feiern haben wir in den letzten beiden Tagen definitiv zu wenig geschlafen.

Ich kann momentan nur so viel sagen: Unsere Hochzeit war traumhaft schön!

Gestern abend haben wir zu Hause noch eine Flasche Sekt geleert, die uns das Hotel geschenkt hat. Am Samstag nacht – okay es war eher Sonntag früh – waren wir dazu einfach nicht mehr in der Lage.

Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich noch, aber wahrscheinlich aber erst nach den Flitterwochen. Dann sind hoffentlich auch die ersten Fotos bei uns angekommen. Der Fotograf und die Verwandten haben fleißig geknipst und gefilmt.


Wie alles begann

Freitag, 5. September 2008

Wir haben uns an der Uni kennengelernt. Haben beide im gleichen Jahrgang angefangen, Medieninformatik zu studieren. Eines Tages saß ich in einer Übung und er kommt an und fragt, ob der Platz neben mir noch frei ist. Klar war der frei. Wir haben uns dann super gut unterhalten und immer mal in den Vorlesungen bzw. bei den Prüfungen getroffen. Aber in die Richtung Beziehung haben wir beide damals wohl noch gar nicht gedacht, weil wir beide vergeben waren.

Im zweiten Semester mussten wir eine Gruppenarbeit machen. Da waren wir in einer Gruppe und haben sozusagen „geübt“, wie wir miteinander auskommen, auch noch ohne jede Hintergedanken.

Im dritten Semester haben wir wieder zusammen ne Gruppenarbeit gemacht und ne Verantstaltung aus dem „Studium Generale“ (so ne Art Allgemeinbildung) besucht (hieß „interplanetare Raumfahrtmissionen“). Ich hatte zu der Zeit grade etwas Stress mit meinem Freund, weil er ziemlich unzuverlässig war und ich damit überhaupt nicht klargekommen bin. Wir haben uns dann so ein bisschen unterhalten und da kam raus, dass ihm Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ebenso wichtig ist wie mir. Ich hab dann (im Scherz) gesagt: „Willst du nicht mein Freund sein?“ Wir haben beide drüber gelacht und gar nicht dran gedacht, das ernst zu nehmen.

Im März (Ende 3. Semester) hatte ich einen tierischen Krach mit meinem Freund und hab mich bei meinem (jetzigen) Schatz ausgeheult. Er meinte nur: „Was immer du tust, es wird das richtige sein!“ Er hatte sich in der Woche davor nämlich auch grad von seiner Freundin getrennt.

Um mich abzulenken sind wir dann erst mal gemeinsam auf die Cebit gefahren und nachdem wir wieder da waren, fast im Bett gelandet. Ich habs aber nicht zum Äußersten kommen lassen, weil ich die Sache mit meinem damaligen Freund noch nicht geklärt hatte. Ich hab mich dann von ihm (dem unzuverlässigen Freund) getrennt, war dann aber so durch den Wind, dass ich mich erst mal noch an den Freund meines Schatzes rangemacht habe (hat mir aber die kalte Schulter gezeigt). Da sind wohl die Hormone ein bisschen mit mir durchgegangen.

Dann lag ich eines Abends im Bett und hab meinem Schatz ne SMS geschrieben: „Kuschle grad mit meinem Teddy und denke an dich“
Seine Antwort: „Andersrum wärs mir lieber. Vielleicht sehen wir uns morgen!“
Meine Antwort: „Jetzt oder nie!“

Er ist dann abends um kurz vor Mitternacht noch bei mir vorbeigekommen, hat bei mir übernachtet und seit dem sind wir zusammen. Mittlerweile sind wir verheiratet und können gar nicht mehr ohne einander sein.


Wie die Zeit vergeht …

Freitag, 8. August 2008

Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass ich mir vor einem halben Jahr einen Ticker gebastelt hab, der die verbleibende Zeit bis zu meiner Hochzeit runterzählt. Gerade eben hab ich festgestellt, dass da nur noch 1 Monat und 12 Tage drauf stehen.

Himmel, wo ist denn die Zeit hin?  Die TODO-Liste wird eher länger statt kürzer, weil mir noch so viele Details einfallen, die erledigt werden müssen.

Und dann kommen da noch so Gedanken, wie

  • Sollen wir wirklich dunkelrote Kerzen und Servietten nehmen? Ist das nicht zu dunkel? Wäre creme oder weiß nicht besser?
  • Soll ich den Schmuck vom Standesamt noch mal tragen? Passt der wirklich zum Kleid? Oder muss ich doch noch mal neuen Schmuck haben?
  • Zum Empfang vor der Trauung nur ein paar Kekse oder doch lieber herzhafte Häppchen? Mit Sekt oder ohne?
  • Brauchen wir die Bootsfahrt auf dem See? Oder versau ich mir damit nur mein Kleid?

Liebe Leser: Das ist ein akuter Anfall von Brauthormonen! Lauter Gedanken, bei denen andere wahrscheinlich nur den Kopf schütteln. Irre

Nun ja, heute abend kommt mein Mann endlich wieder und ich hoffe, er holt mich wieder ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurück. Wahrscheinlich wird er sagen: Alles halb so wild!

Aber ich will, dass es perfekt wird!g8


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