Basteln interaktiv – Heute: Eine Winterdepression

Mittwoch, 5. November 2008

Herzlich willkommen zu unserem interaktiven Bastelseminar. Heute lernen wir, wie wir uns eine Winterdepression basteln.

Schritt 1:

Fahre Anfang Oktober an einen sonnigen Ort in den Urlaub. Genieße das Strandleben und kehre dann in das graue, verregnete und kalte Deutschland zurück.

Schritt 2:

Stelle die Uhr auf Winterzeit. Nichts geht über frühe Dunkelheit!

Schritt 3:

Schicke deinen Partner auf Geschäftsreise. Nur alleine kann man richtig schön deprimiert sein!

Schritt 4:

Verbringe die hellste Tageszeit im Büro. Komme, wenn es noch dunkel (oder neblig) ist. Und fahr erst heim, wenn die Sonne schon untergegangen ist.

Schritt 5:

Schau dir schnulzige Liebesfilme an, hör traurige Liebeslieder oder lies ein trauriges Buch. (Es geht natürlich auch alles zusammen, das potenziert dann den Effekt.)

Schritt 6:

Kuschle dich abends mit einer Decke aufs Sofa und warte auf den Anruf deines Liebsten. Währenddessen kannst du gerne noch eine Tafel Schokolade nieder machen, damit du auch nach überstandener Depri noch was davon hast (nämlich ein paar Pfund mehr auf den Hüften).

Fertig ist die Winterdepression! Funktioniert zumindest bei mir ganz wunderbar.

Mag irgendjemand kuscheln kommen? Knuddel


Menschen ersetzen Maschinen

Montag, 3. November 2008

Ja, ihr lest richtig. In unserem Stamm-Kaufland wurden die Leergutautomaten abgeschafft. Jetzt gibt es wieder die gute alte Leergutannahme mit Menschen.

Bis vor kurzem standen im Eingangsbereich 3 Leergutautomaten, die mehr oder weniger zuverlässig ihren Dienst versahen. Trotzdem kam es – gerade zu Stoßzeiten, z.B. am Samstag vormittag – immer wieder zu langen Schlangen vor den Automaten und da diese ja direkt im Eingangsbereich standen, hieß es oft: Nichts gehts mehr! Denn selbst, wenn man kein Leergut hatte, kam man an der Schlange nicht vorbei. Das war teilweise wirklich frustrierend, weil man weder raus noch rein kam.

Nun wurden also diese Automaten abgeschafft und es steht wieder ein Mitarbeiter aus Fleisch und Blut da und nimmt das Leergut an. Der soll dann wohl zuverlässiger sein als die Automaten. Das bleibt allerdings abzuwarten. Das Hauptproblem, nämlich die Leergutannahme im Eingangsbereich, bleibt jedoch weiterhin bestehen. Wir werden damit sicherlich noch sehr viel Spaß haben, denn ich glaube nicht, dass sich durch die Ersetzung „Mensch statt Automat“ wirklich etwas verbessert.

Aber trotzdem: Wenn man außerhalb der Stoßzeiten einkaufen geht, kann man wirklich sagen: Alles halb so wild.


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