Restalkohol …

Montag, 22. September 2008

… und Müdigkeit kennzeichnen den heutigen Tag. Denn im Verhältnis zum Feiern haben wir in den letzten beiden Tagen definitiv zu wenig geschlafen.

Ich kann momentan nur so viel sagen: Unsere Hochzeit war traumhaft schön!

Gestern abend haben wir zu Hause noch eine Flasche Sekt geleert, die uns das Hotel geschenkt hat. Am Samstag nacht – okay es war eher Sonntag früh – waren wir dazu einfach nicht mehr in der Lage.

Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich noch, aber wahrscheinlich aber erst nach den Flitterwochen. Dann sind hoffentlich auch die ersten Fotos bei uns angekommen. Der Fotograf und die Verwandten haben fleißig geknipst und gefilmt.


Unterstützung fürs Lawblog

Mittwoch, 10. September 2008

Udo Vetter möchte gerne ein Befreiphone. Dabei möchte ich ihn natürlich unterstützen, denn ich lese sein Blog sehr gerne. Ich habe es auch überhaupt nicht auf das von ihm ausgelobte Preisgeld abgesehen, sollte er das Befreiphone tatsächlich gewinnen.


Nachtrag zu „Sturmfrei“

Montag, 8. September 2008

War ja klar, ne?

Pünktlich als ich in der Küche stand, Salat zu schnippeln, biegen unsere Vermieter um die Ecke. Was hab ich eigentlich getan, um so viel Pech zu haben?

Tja, jetzt ist’s wieder vorbei mit der Ruhe. Obwohl die Nacht recht still war. Wahrscheinlich waren sie so gestresst vom Urlaub, dass sie ausnahmsweise mal keine Lärm machen konnten. Mal schauen, wie lange das anhält.


Sturmfrei

Sonntag, 7. September 2008

Seit zwei Wochen sind unsere Vermieter im Urlaub und ich kann euch gar nicht sagen, wie herrlich das ist. Keine Geschrei, kein Getrampel, kein Rasenmäher, kein Traktor – einfach nur himmlische Ruhe!

Deshalb wollten wir mit unseren Obermietern heute endlich mal die „Gartenmitbenutzung“, die im Mietvertrag steht, in Anspruch nehmen. Und was ist? Klar, es regnet wie aus Kübeln und es sind nur 15 Grad draußen.

War ja klar, lieber Wettergott! Das find ich jezt echt nicht in Ordnung von dir! Ich meine, ich verlange ja nicht viel von dir (außer schönes Wetter zu meiner Hochzeit, in den Flitterwochen, zu den Geburtstagen, Schnee an Weihnachten – ist doch nicht zu viel verlangt, oder?). Aber so langsam glaube ich, du magst unsere Vermieter mehr als uns. Wobei mir das dann schon arg zu denken geben würde.

Also reiß dich doch bitte das nächste Mal ein bisschen zusammen und schick uns auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Und nimm das Wörtchen „sturmfrei“ gefälligst nicht immer so ernst. Das heißt nicht, dass du so viel Sturm schicken kannst, wie du willst. Hast du das verstanden?

So, wir grillen dann eben auf dem Balkon und essen drin. Von dir lassen wir uns jedenfalls nicht die Stimmung vermiesen! Man muss sich eben nur zu helfen wissen. Dann ist alles: Halb so wild!


Wie alles begann

Freitag, 5. September 2008

Wir haben uns an der Uni kennengelernt. Haben beide im gleichen Jahrgang angefangen, Medieninformatik zu studieren. Eines Tages saß ich in einer Übung und er kommt an und fragt, ob der Platz neben mir noch frei ist. Klar war der frei. Wir haben uns dann super gut unterhalten und immer mal in den Vorlesungen bzw. bei den Prüfungen getroffen. Aber in die Richtung Beziehung haben wir beide damals wohl noch gar nicht gedacht, weil wir beide vergeben waren.

Im zweiten Semester mussten wir eine Gruppenarbeit machen. Da waren wir in einer Gruppe und haben sozusagen „geübt“, wie wir miteinander auskommen, auch noch ohne jede Hintergedanken.

Im dritten Semester haben wir wieder zusammen ne Gruppenarbeit gemacht und ne Verantstaltung aus dem „Studium Generale“ (so ne Art Allgemeinbildung) besucht (hieß „interplanetare Raumfahrtmissionen“). Ich hatte zu der Zeit grade etwas Stress mit meinem Freund, weil er ziemlich unzuverlässig war und ich damit überhaupt nicht klargekommen bin. Wir haben uns dann so ein bisschen unterhalten und da kam raus, dass ihm Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ebenso wichtig ist wie mir. Ich hab dann (im Scherz) gesagt: „Willst du nicht mein Freund sein?“ Wir haben beide drüber gelacht und gar nicht dran gedacht, das ernst zu nehmen.

Im März (Ende 3. Semester) hatte ich einen tierischen Krach mit meinem Freund und hab mich bei meinem (jetzigen) Schatz ausgeheult. Er meinte nur: „Was immer du tust, es wird das richtige sein!“ Er hatte sich in der Woche davor nämlich auch grad von seiner Freundin getrennt.

Um mich abzulenken sind wir dann erst mal gemeinsam auf die Cebit gefahren und nachdem wir wieder da waren, fast im Bett gelandet. Ich habs aber nicht zum Äußersten kommen lassen, weil ich die Sache mit meinem damaligen Freund noch nicht geklärt hatte. Ich hab mich dann von ihm (dem unzuverlässigen Freund) getrennt, war dann aber so durch den Wind, dass ich mich erst mal noch an den Freund meines Schatzes rangemacht habe (hat mir aber die kalte Schulter gezeigt). Da sind wohl die Hormone ein bisschen mit mir durchgegangen.

Dann lag ich eines Abends im Bett und hab meinem Schatz ne SMS geschrieben: „Kuschle grad mit meinem Teddy und denke an dich“
Seine Antwort: „Andersrum wärs mir lieber. Vielleicht sehen wir uns morgen!“
Meine Antwort: „Jetzt oder nie!“

Er ist dann abends um kurz vor Mitternacht noch bei mir vorbeigekommen, hat bei mir übernachtet und seit dem sind wir zusammen. Mittlerweile sind wir verheiratet und können gar nicht mehr ohne einander sein.


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