Es war einmal an einem Montag …

Donnerstag, 7. August 2008

Liebe Verkehrbetriebe der nächsten Großstadt,

vielen lieben Dank, dass du mich mal wieder auf ganz besonders nette Art und Weise daran erinnert hast, warum ich seit über einem Jahr lieber mit dem Auto zur Arbeit fahre!
Da will man einmal mit dem Zug fahren (weil mein Mann mit dem Auto beim Kunden am Ar*** der Welt ist), steht extra 5:30 auf (was übrigens NICHT meine liebste Uhrzeit ist), um 6:15 am Bahnhof zu stehen (nachdem ich einmal quer durchs Dorf den Berg erst hoch und dann wieder runter gelaufen bin – es geht doch nichts über ein bisschen Frühsport). Planmäßige Abfahrt des Zuges war 6:24 Uhr. Um 6:35 Uhr fällt dir ein, uns per Durchsage mitzuteilen, dass der Zug heute ausfällt. Der nächste fährt aber erst in einer Stunde. Also den Berg wieder rauf zur Bushaltestelle ([IRONIE] Ich leide ja zum Glück nicht an Asthma [/IRONIE] Hatte glücklicherweise mein Notfallspray dabei.). Zum Glück fährt noch ein Bus, aber während ich auf den warte, kommt ein anderer Herr und meint, der Zug wäre grad unten lang gefahren. *grrrr* Motz Hammer
SAG MAL, SIND BEI DIR EIGENTLICH NUR PAPPNASEN BESCHÄFTIGT, DIE ES NICHT AUF DIE REIHE BEKOMMEN, DIE RICHTIGE DURCHSAGE AUF DEN WEG ZU BRINGEN?

Wegen dir war ich heut fast 2 Stunden unterwegs, mit dem Auto brauch ich maximal 45 Minuten.
Zum Glück hab ich noch meine Nachbarin getroffen, die mich netterweise am Mittwoch mitnimmt. Und die anderen Tage arbeite ich von zu Hause. Ich hab so die Schn**ze voll von dir, das kannst du mir glauben.

Hoffentlich bin ich NIE WIEDER auf dich angewiesen!


Die Sache mit dem grünen Punkt

Donnerstag, 7. August 2008

Hab ich euch eigentlich schon mal von unseren Vermietern erzählt?

Eigentlich vertragen wir uns mit ihnen recht gut, solange wir keine Sonderwünsche haben (wie z.B. unser Auto in der von uns angemieteten Garage auch noch unterstellen zu wollen) und uns ruhig verhalten.

Auch über unseren Müll wird gewacht, was ich letztens doch mit etwas Erstaunen erkennen musste. Frau Vermieterin hielt mich auf dem Weg zum Briefkasten an und meinte, sie müsse mal mit mir reden. Ob wir das wären, mit der blauen Tüte für den grünen Punkt, wollte sie wissen. Nachdem ich das bejahte, teilte sie mir mit, dass wir gefälligst keine Pappsachen mehr in den grünen Punkt schmeißen sollte. Sie hätte heute unseren Müll sortiert!

Ähh, wie bitte? Wie kommt sie dazu unseren Müll zu sortieren?

Sie meinte, die Tonne wäre immer so voll und da wollte sie mal schauen, was wir da alles so wegwerfen. Geht’s noch?

Die Tonne ist permanent voll, das stimmt! Aber nicht von uns! Wir und unsere Obermieter werfen pro Woche 1 (in Worten: einen) Sack in die Tonne. Die anderen gefülten 20 Säcke stammen von den Vermietern selbst!

Stein des Anstoßes war wohl eine Pralinenschachtel meines Herzallerliebsten, die – da hat die Vermieterin recht – aus Pappe besteht. Allerdings, und das ist der Knackpunkt: Auf ebenjener Packung prangt groß und fett ein grüner Punkt! Ich hab nachgesehen! Natürlich nicht im Müll sondern im Vorratsschrank, wo noch die ein oder andere Packung dieser Pralinen liegt und auf den baldigen Verzehr wartet.

Von daher: Ohren auf Durchzug stellen und weiter machen! Alles halb so wild.

Da fällt mir ein: Vielleicht sollte ich mal was wirklich ekliges in den grünen Punkt werfen, wenn sie wieder mal auf die Idee kommt, unseren Müll „zu sortieren“! Dann lohnt es sich wenigstens (für beide Seiten)!


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